Mit der Schaltfläche zum Wechseln erzeugen Sie eine neue Adresse. Ihre aktuelle Adresse wird in Ihrem Browser gespeichert: Kommen Sie mit demselben Gerät zurück, finden Sie denselben Posteingang wieder.
| Punkt | So funktioniert Boxo |
|---|---|
| Lebensdauer der Nachrichten | Nach 3 Stunden aus dem Postfach entfernt, innerhalb von 24 Std. endgültig gelöscht |
| Kapazität | Die 50 neuesten Nachrichten pro Adresse |
| Senden | Nicht möglich: Boxo empfängt nur |
| Registrierung | Keine, kein Passwort |
| Inhalt der E-Mails | Skripte, Formulare und riskante Elemente werden vor der Anzeige entfernt |
Das ist der wichtigste Punkt. Ein Boxo-Posteingang ist durch kein Passwort geschützt: Wer die Adresse kennt, kann die empfangenen Nachrichten lesen. Genau das macht den Dienst so schnell, bringt aber einige Regeln mit sich:
Kurz gesagt: Boxo ist für unwichtige Anmeldungen gedacht, nicht für Ihre digitale Identität.
Ihre Haupt-E-Mail-Adresse ist oft der Benutzername für Dutzende Konten. Jedes Mal, wenn Sie sie einer wenig bekannten Website geben, gehen Sie drei Risiken ein: Spam, weil viele Websites ihre Listen teilen oder verkaufen; Datenlecks, denn gestohlene Adressdatenbanken kursieren und befeuern Phishing; und Tracking, weil sich über eine Adresse Ihre Konten miteinander verknüpfen lassen. Eine Wegwerfadresse kappt diese Verbindung für alle Dienste, die Sie nicht wieder kontaktieren müssen.
Einige Dienste führen Listen mit Domains für temporäre E-Mails und blockieren diese bei der Anmeldung, vor allem soziale Netzwerke, Banken und Onlineshops. Das ist kein Fehler von Boxo: Diese Websites wollen Sie dauerhaft erreichen können. In diesem Fall ist das ein gutes Zeichen, dass das Konto Ihre echte Adresse oder einen Alias Ihres E-Mail-Anbieters verdient.
Für Konten, die Sie behalten, gibt es einen Mittelweg: Aliase. Gmail akzeptiert zum Beispiel name+shop@gmail.com; die Mail landet in Ihrem gewohnten Postfach, und Sie können filtern oder erkennen, wer Ihre Adresse weitergegeben hat. Apple („E-Mail-Adresse verbergen“) und mehrere E-Mail-Anbieter bieten ebenfalls Weiterleitungsadressen. Für wirklich Einmaliges bleibt Boxo die einfachste Lösung.
Eingehende Nachrichten können HTML enthalten. Vor der Anzeige entfernt Boxo Skripte, Formulare, eingebettete Frames und Attribute, die eine Aktion auslösen könnten. Links bleiben anklickbar, öffnen sich aber, ohne der Zielseite Informationen über Boxo zu übermitteln. Bleiben Sie trotzdem wachsam: Auch eine E-Mail an eine Wegwerfadresse kann Phishing sein.
Eine Wegwerf-E-Mail-Adresse ist sinnvoll, wenn eine Website Ihnen nur ein einziges Mal schreiben muss. Sobald sie Sie in einem Monat oder einem Jahr wieder erreichen soll, ist sie das falsche Werkzeug. Die Tabelle zeigt die häufigsten Fälle.
| Situation | Die richtige Wahl |
|---|---|
| Ratgeber, Vorlage oder Testversion herunterladen | Wegwerfadresse |
| Artikel lesen oder WLAN nutzen, das eine E-Mail verlangt | Wegwerfadresse |
| E-Mails einer Website oder App testen, die Sie entwickeln | Wegwerfadresse |
| Onlineshop, in dem Sie wieder bestellen, Forum, das Sie oft besuchen | Alias oder Zweitpostfach |
| Bank, Finanzamt, Krankenkasse, Versicherung, Mobilfunkanbieter, Arbeitgeber | Ihre Hauptadresse, mit Zwei-Faktor-Authentifizierung |
| Rechnung, Garantie, Ticket oder jedes Dokument, das Sie aufbewahren müssen | Niemals eine Wegwerfadresse |
Auf fast jeder Website dient die E-Mail-Adresse dazu, das Konto wiederherzustellen: Wer sein Passwort vergisst, bekommt den Link zum Zurücksetzen dorthin geschickt. Bei einer Wegwerfadresse landet dieser Link in einem Postfach ohne Passwort, das jeder öffnen kann, der die Adresse kennt. Sie verlieren den Zugang, und ein Fremder könnte das Konto übernehmen. Dasselbe gilt für Rechnungen und Bestellbestätigungen: Drei Stunden später ist die Nachricht aus dem Postfach verschwunden.
| Merkmal | Wegwerfadresse (Boxo) | Alias | Zweitpostfach |
|---|---|---|---|
| Einrichtung | Sofort, ohne Anmeldung | In den Einstellungen Ihres E-Mail-Anbieters | Eigenes Konto anlegen |
| Lebensdauer | Nachrichten 3 Stunden sichtbar | Solange Sie ihn behalten | Dauerhaft |
| Wer mitlesen kann | Jeder, der die Adresse kennt | Nur Sie | Nur Sie |
| Konto wiederherstellen | Nicht möglich | Ja | Ja |
| E-Mails senden | Nein | Je nach Anbieter | Ja |
| Ideal für | Eine einmalige Anmeldung | Erkennen, wer Ihre Adresse weitergegeben hat | Einkäufe und Newsletter vom privaten Postfach trennen |
Haben Sie Ihre echte Adresse schon einer Website gegeben, die Sie mit Nachrichten überhäuft, können Sie dort die Löschung Ihrer Daten verlangen. Die DSGVO gibt Ihnen dieses Recht (Artikel 17), und das Unternehmen muss in der Regel innerhalb eines Monats antworten. Bleibt die Antwort aus, können Sie sich bei der zuständigen Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Mit einer Wegwerfadresse stellt sich die Frage kaum: Die Website kannte Ihre echte Adresse nie.
Nein, Boxo empfängt nur. Es ist ein temporärer Posteingang für einen Code oder einen Link, nicht für Korrespondenz.
Sie verschwinden drei Stunden nach Eingang aus dem Postfach und werden innerhalb von 24 Stunden endgültig gelöscht; bis dahin kann nur der Betreiber der Website sie einsehen, um Missbrauch zu bekämpfen. Jede Adresse behält höchstens ihre 50 neuesten Nachrichten.
Ja, wenn er die Adresse kennt: Boxo-Posteingänge haben kein Passwort. Empfangen Sie dort nie vertrauliche Informationen und wählen Sie eine zufällige, schwer zu erratende Adresse.
Ja, vollständig, ohne Registrierung und ohne Nutzungslimit. Der Dienst finanziert sich über die Werbung auf der Website.
Prüfen Sie, ob die kopierte Adresse vollständig ist, und warten Sie ein bis zwei Minuten: Manche Websites versenden ihre E-Mails verzögert. Lehnt die Website temporäre Adressen ab, wird die Nachricht nie verschickt.
Eine Wegwerf-E-Mail ist eine temporäre Adresse, die mit einem Klick und ohne Anmeldung entsteht und für kurze Zeit Nachrichten empfängt. Man nutzt sie für einen Bestätigungscode, einen Aktivierungslink oder einen Download, ohne die echte Adresse preiszugeben, und bleibt so vom anschließenden Spam verschont.
Für unwichtige Nachrichten ja: Boxo entfernt Skripte und Formulare, blockiert Zählpixel und verwirft Anhänge. Das Postfach ist aber für jeden lesbar, der die Adresse kennt. Nutzen Sie es deshalb nie für persönliche, finanzielle oder aufzubewahrende Inhalte.
Im selben Browser ja: Boxo merkt sich die Adresse und öffnet sie bei jedem Besuch wieder. Sie nimmt aber nur Post an, wenn sie in den letzten 24 Stunden auf der Website geöffnet wurde, und jede Nachricht verschwindet nach 3 Stunden. Für eine dauerhafte Nutzung ist ein Alias die bessere Wahl.
Die hier empfangenen E-Mails werden nach einigen Stunden automatisch gelöscht.